Sonntag, 28. März 2010

Très très chaotique...

Es fing alles ganz harmlos an...

10:25 Uhr -nach mehr oder weniger tränenreichem Abschied von Familie, Freunden und Verwandten- bestiegen wir den Zug in Richtung Paris. Richtung stimmte, doch ging es nicht in einem Stück durch, erstes Umsteigen in Erfurt. Den sehr komfortablen ICE mussten wir in Fulda verlassen. Die Strecke nach Frankfurt Hbf legten wir auch in einem ICE zurück. Allerdings bauten sich unvermutet negative Schwingungen im Abteil auf als Mitreisende die für uns reservierten Plätze räumen mussten. In diesem Zug gab es auch das erste ernsthafte Gepäck-Verstau-Problem. In Frankfurt dauerte es seine Zeit, bis das Knäuel aus Schülern, Riesenkoffern, XXL-Bags sich aufgedröselt hatte.
Uns erwartete der TGV nach Paris. Farblich eine Augenweide: Purpurviolett, gepaart mit Kardinalsrot, so präsentierten sich die Sitze. Futuristisch ausgeformte Kopfstützen und Platzleuchten gaben dem Ganzen den letzten Schliff. Doch die Kehrseite zeigte sich schnell: besonders im letzten Abteil gab es keine Möglichkeit das Gepäck unterzubringen. So türmten sich die Koffer im Gang und die Überwindung des Koffergebirges erforderte akrobatische Fähigkeiten.
Nach vier Stunden erreichten wir mit (laut Schaffneraussage) 340 km/h endlich Paris.
Auf dem Weg vom Gare de l’Est zum wartenden Bus konnten wir zum ersten Mal Pariser Nachtluft schnuppern.
Eine letzte Herausforderung lieferte unser Hotel Citéa Maisons Alfort (www.citea.com).
Weil der Fahrstuhl einen Schaden hatte, mussten die bedauernswerten Zimmerbewohner der oberen Etagen ihr Gepäck mit Muskelkraft nach oben zerren. Dann war auch der letzte geschafft!

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