Donnerstag, 15. April 2010

Businessplan Präsentationen

Heute war war es dann schließlich soweit: die Präsentation der Arbeit der letzten zwei einhalb Wochen stand an. Es war sehr informativ, bunt, aber auch ein wenig traurig.
Der Weg bis zum Präsentationssaal war beschwerlich, da er nicht in dem üblichen Advancia-Gebäude stattfand, sondern in einem anderen in der Nähe der Métro-Station Anvers. Aber wir nahmen gerne jeden Umweg auf um unser Projekt endlich vorstellen zu dürfen.
Auch die unverbesserliche Unpünktlichkeit der französischen Projektleiter. Ganz hibbelig vom Warten ging es schließlich los: "Hire-a-friend", "Mood Meets Fashion", "Straight-a-head", "SearChip" und "Privat Cook" waren die verschiedenen kreativen Projektnamen. Ich fand besonders die Gruppen "Hire-a-friend" und "Straight-a-head" beeindruckend, da sie mit hervorragender Arbeit und guter Englischkenntnissen begeistern konnten.
Leider gab es nur für vier von fünf Gruppen ausgedruckte Zertifikate, was mich etwas traurig stimmte. Nach einer kurzen Auswertung durften wir schon gehen. Am Abend schauten wir uns dann abschließend das sehr beeindruckende Lichtspiel des Eiffelturms an, das man zu jeder vollen Stunde bewundern konnte. "Bling Bling" :s ag ich nur...

Samstag, 10. April 2010

DISNEYLAND!

Eine langersehnte Reise beginnt um 8:30 Uhr in der Früh. Die richtige Euphorie für Mickey und Minnie will noch nicht so recht aufkommen, aber Frau Knöchel gibt sich die größte Mühe uns bei Laune zu halten. Alle mussten etwas… motiviert werden, außer Naddi, die von Anfang an total aufgedreht war. Alles wie immer.
Am Zielbahnhof angekommen, konnte man sich schon gar nicht mehr verirren: Eine riesige Menschenmenge schob uns zu unserem Endziel Disneyland!
Schnell durch die Rucksackkontrolle hindurch und in den beeindruckenden Eingangsbereich sprinten. Denn man will ja schiesslich heute noch sein Ticket bekommen. Der Preis der Tickets war wirklich…kein Schnäppchen, aber ich dachte mir, dass man sich das auch einmal im Leben leisten kann.
Unser geheimer Insider Naddi (schon zum dritten! Mal hier) riet uns, sich zuallererst bei den größten Attraktionen anzustellen, weil man dann noch eine angenehme Wartezeit verbringen durfte. Ich als kleiner Achterbahnschisser liess mich erstmal zu zwei Loopings und etlichen anderen waghalsigen Manövern überreden im Space Mountain: Mission 2.
Ich sag nur: einmal reicht. Ich hatte ziemliche Angst meine Brille zu verlieren (Loopings!) und presste sie die ganze Fahrt über mit äußerste Anstrengung an mein Gesicht. Sah bestimmt lustig aus…Danach teilten wir uns in Gruppen auf: Die Achterbahnfreaks (Naddi, Nicole und Franzi) und die, die nur die ruhigeren Fahrgeschäfte ihren Mägen zutrauten (Fr. Knöchel, Maddi, Nana und ich). Wir haben alles mitgenommen, was geht. Unter anderem auch Riesenlollies und Mitbringsel für die Lieben zu Hause.
Was ich zum Park sagen kann ist, dass die Gestaltung der einzelnen Attraktionen sehr liebevoll und detailgetreu ist. Es hat sich wirklich gelohnt unter anderem mit einer Wasserbahn unterirdisch durch ein Piratendorf zu fahren á la Pirates of the Caribbean.
Aber für richtigen Adrenalinjunkies ist der Disneylandpark eher weniger geeignet. Ich kam aber voll auf meine Kosten und konnte meine ersten ‚grand huit’ – Erfahrungen sehr geniessen! Danke Mickey und Minnie :)

Donnerstag, 8. April 2010

Mont Saint Michel

Hotel Maison Alfort - 5:30Uhr , die Frisur sitzt. Schule "Advancia" - 6:20Uhr...7:20Uhr...8:00Uhr...? Sollten wir nicht eigentlich schon im Bus nach "Mont Saint Michel" sitzen?
Ok, französische Gelassenheit. Die Lehrer kamen immerhin nur 10-20 Minuten zu spät. Da kann man ja nicht meckern. Die Stimmung ist ausgelassen, eswird getanzt und gelacht.
Ein höchstwahrscheinlich betrunkener junger Mann schläft zwischenzeitlich auf dem Fahrersitz seines weißen Autos direkt vor den schaulustigen Blicken uniformierter Paketdienstler, deren morgendliches Treffen bei Kaffee und Zigaretten recht gediegen verläuft. Gelegentliche Blicke auf Armbanduhren, verstohlene Blicke zur Straße; hin und wieder schleichen grau-weiße Ratten der Lüfte gurrend um uns herum. Dann endlich: L'autocar, der Bus! Die Fahrt verläuft ruhig. Das kontinuierliche Schunkeln läd auch den wachsten "Deutscho" zu einem kleinen Schläfchen ein. Leise schallendes Gelächter
aus dem vorderen Abteil, dem Revier der französischen Lehrergemeinschaft. Nach 5 Stunden hört man die ersten Fotoapparate in die Lüfte schnellen.

Impressionen der Umgebung werden für die Ewigkeit auf digitale Speicherkarten gebannt, Schüler pressen ihre Nasen an die Scheibe des Busses. Angekommen und Instruktionen erhalten, auf geht's!
Mont Saint Michel - 13:00Uhr, es windet.

Munter wird der Berg mitsamt Burg erklommen. Fressbuden und Ansichtskarten sind auf Grund dringend zu verrichtender Notdurften zweitrangig. Munteres treiben, 1 bis 2 andere Touristen.

Der Gipfel - 14:00Uhr, que frío.

Wir werden geteilt. Unsere "Führerin" treibt uns voran. Immer tiefer dringen wir in in die heiligen Hallen des Benediktinerklosters vor. Gepeitscht von rhetorischen Fragen und einem doch sehr einfachen Verständnis der englischen Sprachen wuseln wir zwischen den alten Gemäuern umher. Es wird kalt, wir fühlen die Anwesenheit der Steine förmlich. Nach kurzen 2 Stunden ist alles vorbei - wir sehen endlich das Tageslicht wieder. Wie Vampire in die Dunkelheit, flüchten wir zu den wärmenden Sonnenstrahlen. Es sagt einem ja auch keiner, dass es hier üblich ist, im April Handschuhe zu tragen. Nun machen auch die Wollfäustlinge der steinflüsternden Touristenführerin Sinn.

Das Ende vom Lied - 16:00Uhr, was auch immer!

Müdigkeit und Hunger macht sich breit. Schlurfende Schritte über gepfasterte Wege. Nur noch vereinzelte Blicke in die eigentlich so schöne Landschaft. Oh schau, eine Familie mit schreienden Kindern. Und dort, eine Gruppe voraneilender Chinesen in gelben Jacken. Noch schnell ein Baguette für 5,50€ und ein aufgewärmter Crèpe für den Weg. Einstieg in den Bus. Unsere französischen Begleiterkönnten mit ihrer Dauer-guten-Laune auch ebenso gut den knipsenden und winkenden Asiaten ins Watt folgen. Tun sie aber nicht. Dann eben Rückfahrt. Als hätte man ein Déjà-vu: 5 Stunden und alles ist vorbei. Ohne großes Aufsehen verschwinden die Franzosen wortlos ins Nirgendwo, von wo sie am Morgen kamen. Und was bleibt? 10 Stunden Fahrt für 2 Stunden Führung inklusive sprechender Steine und winterlich milden Temperaturen. Ein schöner Donnerstag.


Dienstag, 6. April 2010

Opéra Garnier

Heute begann unser Tag mit der Besichtigung der Pariser Oper. Benannt nach ihrem Erbauer ist sie als Palais Garnier bekannt und eine der schönsten Opern, die es wohl gibt. Ausladend und bis ins Detail verziert kann man sich von dem Charme der im Jahre 1860 bis 1875 erbauten Oper fesseln lassen...unser Besuch führte uns von den wunderschönen Treppenaufgängen zu dem atemberaubenden Opersaal, dessen Stühle in rotem Samt gehüllt und dessen Balkone mit Gold verziert sind. Auch wenn das Deckengemälde von Chagall wohl den wenigstens gefiel, waren alle sprachlos und beeindruckt von der Vollkommenheit dieses Raumes. Weiter ging es dann mit den Treppenaufgängen, die damals wie heute dazu dienen zu sehen und gesehen zu werden- riesige Statuen, Marmor überall und natürlich goldene Verzierungen machen den riesigen Aufenthaltsraum zu einem kleinen Museum. Alles in Allem war die gesamte Gruppe begeistert und positiv beeindruckt von unserem Besuch im Palais Garnier. Nach diesem durchaus abwechslungsreichem und interessantem Intermezzo ging es dann wieder in die Schule, wo wir in unseren üblichen Gruppen an dem Projekt „Start- up in Paris“ gearbeitet haben.


Montag, 5. April 2010

Stadterkundungsspiel

Welche Farbe hat die Kette der Mona Lisa?

Das Stadterkundungsspiel, welches am Place de la Concorde begann, führte uns im Zickzack-Weg durch die „Stadt der Liebe“. Auf unserem Weg begegneten uns natürlich zahlreiche „Prominente“ u. a. Whoopi Goldberg, Rihanna und eine noch nicht identifizierte Persönlichkeit, von der lediglich die weiße Stretchlimousine, vor der Kathedrale Notre Dame zu finden war. Nach diesen mysteriösen Begegnungen machten wir uns voller Euphorie weiter auf den Weg zur Sacré-Coeur, wo wir ortsansässigen Künstlern unsere Aufmerksamkeit widmeten. Eine Inspiration für die GTA´s stellten die Maler auf dem Place de Tertre, mit Karikaturen und Kunstwerken dar. Nach ungefähr acht Stunden Fußmarsch erreichten wir endlich die langersehnte METRO-Station „Invalide", die uns auf direktem Wege zum Hotel führte. Im Hotel angekommen, verbreitete sich dann doch der Geruch unserer qualmenden Füße.

P.S. : Die Mona Lisa trägt gar keine Kette. ;o)


Sonntag, 4. April 2010

Versailles

Heute stand Versailles auf dem Plan. Dort angekommen fanden wir uns auch schon in einer langen Schlange wieder - in der falschen Schlange, wie es sich nach einer Stunde warten herrausstellen sollte... Schnell an der Security vorbeigeschlichen, konnten wir endlich dieses riesige Märchenschloss des Sonnenkönigs Ludwig XVI und den wunderschönen Garten bestaunen.
Besonders eindrucksvoll - der Spiegelsaal - obwohl man sich den schon ein wenig größer vorgestellt hatte. Doch trotz der vielen anderen Besucher konnte dieser Raum mit seinen Kronleuchtern und seiner ereignisreichen Geschichte voll überzeugen. Hey, immerhin wurde hier das deutsche Kaiserreich 1871 gegründet und 1919 der Versailler Friedensvertrag unterschrieben.
Am Nachmittag hieß es dann für die meisten noch einmal: Paris erkunden, auch wenn das Wetter wie so oft nicht mitspielte... ;)

Samstag, 3. April 2010

Flea Market and more!

Du bist passionierter Schnäppchenjäger und wilderst auch gern in fremden Jagdgründen? Du bist Sammler oder suchst nach altem Schrammel? Oder du möchtest einfach mal von fremden Menschen angequatscht werden und dir echte hochwertige Adidasb oder Guccci Klamotten andrehen lassen? Dann nichts wie hin zum Marché aux Puces, wo über 2000 Händler ihre Funde anpreisen. Insgesamt besteht der Flohmarkt aus ca. 15 Märkten. Von Homieklamotten, Schuhen, über Räucherstäbchen bis hin zum ausgefallensten Bling-Bling ist hier für jeden etwas dabei.

Zugegeben, der Deutsche versteht unter einem Flohmarkt wahrscheinlich etwas anderes und wundert sich, woher die Polen so gut Französisch können, da man da wo ich geschaut habe auf Flohmärkten eher Neues, als Gebrauchtes erstehen kann - handeln erlaubt. Aber es gibt natürlich auch genauso viele Stände, an denen Einzelstücke feilsch geboten werden.

Alles in allem hatten wir aber viel Spaß beim Bummeln und haben allerlei kuriose Dinge zu sehen bekommen. Leider hat das Wetter nicht so mitgespielt wie es sollte, denn wieder einmal hat es fast den ganzen T
ag geregnet... Jener welcher, der hierfür Verantwortlichkeit trägt, wahrscheinlich aufgrund des Nicht-Beendens der Nahrungsaufnahme, möge sich freiwillig melden - wir würden dich sowieso finden!

Und falls du dich schon immer gefragt hast, woher eigentlich die Bezeichnung "Floh"-markt kommt: Ende des 19. Jahrhunderts soll ein Sammler, der die Auslagen alter Möbel und Kleidung durchstöberte, gerufen haben: " Das ist ja ein wahrer Flohmarkt"... Aha...

Donnerstag, 1. April 2010

À votre santé!

"Mumm alles Andere kann warten." - Wir aber nicht.
Wie ein Formel-1-Auto düsten wir durch die Gewölberennstrecke der Champagnerie in Reims.
Unterwegs legten wir nur ein paar kurze Boxenstopps ein, um Fotos zu schießen, Reifen zu wechseln und den Luftdruck zu messen...
Auf der Zielgeraden kurz vorm Finish legten wir noch mal einen Endspurt hin und gaben nochmal alles. Der heutige Sieger war Scott - Manipulation!!! Skandal!!! Aber er hatte ja auch Geburtstag, da verzeihen wir das. (Happy Birthday!!!) Trotzdem durften wir uns alle als Gewinner fühlen und genossen unsere "Champagnerdusche".
Yeahr!Wuhuhuhuhuuuuu

Wer dann noch Postkarten brauchte und ein cooles "Tee- Shirt" der konnte sich gegenüber von der Kathedrale von Reims eindecken. Bei diesem Angebot kam die Besichtigung der Kathedrale erst an zweiter Stelle.

Genauso wie wir raste auch unser Busfahrer durch die Straßen von Reims und Paris zurück zum Hotel und verfehlte nur knapp die Straßenlaterne.



Fakten, die keiner wissen will:

- Champagnerkeller G.H. MUMM
- Von 1000 Flaschen explodieren heutzutage zwei (Früher 80%)
- Ein Druck von 6kg drückt gegen die Flaschenwände
- Zwei Flaschendreher drehen pro Tag jeweils 40.000 Flaschen.